Miteinander der Generationen stärken

KDFB für bessere Unterstützung von Familie und Pflege

Mi, 18. Apr 2012
Monika Herkens
Köln, 17.4.2012 – Zu Beginn der Woche für das Leben, die vom 21.- 28. April 2012 bundesweit unter dem Motto „Engagiert für das Leben: Mit allen Generationen“ stattfindet, ...

appelliert der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) an Verantwortliche in Staat, Kirche und Gesellschaft, sich für die bessere Vereinbarkeit von Familie, Erziehung, Pflege und Beruf einzusetzen und dabei das Miteinander der Generationen zu stärken.

„Wert und Würde des Lebens haben mit gesicherten Lebensverhältnissen, angstfreien Zukunftsperspektiven und einer tragfähigen, solidarischen Gesellschaft zu tun“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. Als zentrales Thema sieht der Frauenbund daher die Schaffung notwendiger Voraussetzungen für eine optimale Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege. Der demografische Wandel, so Flachsbarth, sei eine unübersehbare Herausforderung für die Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens und verlange von Politik und Wirtschaft, von Kirchen, Verbänden und Organisationen konkrete Schritte für ein verantwortungsvolles soziales Miteinander.

Nach Auffassung des KDFB muss der gesamte Bereich der Pflege sowohl für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige sowie für haupt- und nebenberuflich tätige Pflegekräfte zukunftsfähig gestaltet werden. „Pflege braucht gesicherte politische Rahmenbedingungen, denn sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und geht alle an“, erläutert KDFB-Präsidentin Flachsbarth. Es werden weitere Maßnahmen benötigt, die stärker als bisher auf die Vielfalt von Gesellschaft ausgerichtet sind.

Dabei müssen Frauen und Männer aller Generationen in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Lebensräumen berücksichtigt werden. „Die Vereinbarkeit mit Familien- und Berufsleben ist dabei unerlässlich, denn es geht um sinnerfülltes Leben in einer Gemeinschaft, in der der Einzelne mehr zählt als Gewinn und Konsum“, so Maria Flachsbarth.

Der Frauenbund unterstützt daher die von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland gemeinsam getragene Woche für das Leben, die das bereichernde Miteinander der Generationen in Familie, Nachbarschaft und Freundeskreis sowie die lebenslange Menschenwürde unterstreicht.