KDFB erinnert an den 50. Todestag von Helene Weber

„Sie war Frauenbundfrau und eine der Mütter des Grundgesetzes“

Di, 24. Jul 2012
Monika Herkens
„Helene Weber war mit Leib und Seele Frauenbundfrau und Sozialpolitikerin. Zeit ihres Lebens hat sie den KDFB maßgeblich durch ihr starkes sozial- und frauenpolitisches Engagement geprägt.

Darin ist sie uns ein großes Vorbild“, erklärt Dr. Gabriele Zinkl, Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) anlässlich des 50. Todestages von Helene Weber am 25. Juli.

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zum Bundesvorstand gehörte und bis zu ihrem Tod dem Verband treu blieb, war es immer, Frauen für soziale und politische Fragen zu sensibilisieren, sie staatsbürgerlich aufzuklären, zu bilden und zu einem öffentlichen Engagement zu befähigen. Dafür machte sie sich im Frauenbund und in der Politik gleichermaßen stark. Auch heute setzt sich der KDFB für dieses Ziel ein, denn es ist wichtig, dass sich Frauen in politisches Geschehen einmischen und sich besonders für die Interessen der weiblichen Bevölkerung einsetzen.

„Die Frauenbundfrau Helene Weber ist eine faszinierende Persönlichkeit, die Politik und Gesellschaft entscheidend mitgestaltete und als eine der Mütter des Grundgesetzes gilt. Ihr soziales Engagement war immer auch politisches Engagement und sie ließ keinen Zweifel daran, dass eine funktionierende Demokratie
nur mit der Teilhabe von Frauen existieren kann“, so KDFB-Vizepräsidentin Zinkl. Gerade mit Blick auf den Koalitionsvertrag oder den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung beteiligt sich der KDFB nach dem Vorbild von Helene Weber aktiv an derzeitigen gesellschaftspolitischen Diskussionen. „Wenn wir
mehr Rentengerechtigkeit oder eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege fordern, dann tun wir dies im Sinne einer notwendigen Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zur Stärkung des sozialen Lebens in Deutschland“, beschreibt KDFB-Vizepräsidentin Dr. Gabriele Zinkl das Engagement
des Verbandes. Außerdem, so Zinkl, sei auch heute die christliche Werthaltung und die tiefe Verwurzelung im Glauben, die Helene Weber kennzeichneten und die sie in den Frauenbund einbrachte, Motor für die gesellschaftspolitische Mitgestaltung heutiger Frauenbundfrauen.