Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf konkret unterstützen

KDFB:„Gerechte Entlohnung sichert Frauenzukunft“

Fr 20. Mai 2011
Monika Herkens
Köln, 20.5.2011 – „Frauen brauchen Unterstützung, wenn sie nach familienbedingten Erwerbsunterbrechungen wieder in den Beruf zurückkehren möchten. Informationen zum voraussichtlichen Lohn sind dabei hilfreich“, erklärt KDFBPräsidentin Ingrid Fischbach zum Wiedereinstiegsrechner des Bundesfamilienministerium.

Er bietet Frauen eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über ein mögliches Gehalt und damit verbundene Rentenansprüche zu verschaffen. Nach Einschätzung des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) brauchen Wiedereinsteigerinnen jedoch zusätzlich Anregungen für Verhandlungen über Gehalt, Arbeitsbedingungen, Weiterbildung und Aufstieg-Chancen.

Ein konkretes Beispiel, Frauen zu unterstützen und sie für Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt zu sensibilisieren, ist das Projekt „Einstieg, Umstieg, Aufstieg! Mit Mentoring zum Wiedereinstieg“, das der KDFB gemeinsam mit dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) durchführt. Frauen, die wegen der Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben, werden in der Phase der Neuorientierung von Fachfrauen und Unternehmerinnen begleitet. Ziel ist, ihnen Hilfestellungen anzubieten, um die Rückkehr in den Beruf aktiv, selbstbewusst und vorausschauend zu planen und so die eigene Zukunft und die der Familie selbst in die Hand zu nehmen. „Eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen auf der Basis einer festen Berufstätigkeit und einer gerechten Entlohnung ist fundamental wichtig, denn sie dient sowohl dem Unterhalt der Familie als auch der eigenen Altersversorgung“, stellt KDFB-Präsidentin Fischbach fest. Für den Frauenbund sind Maßnahmen
zur Verbesserung des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen auch Maßnahmen für mehr Chancengerechtigkeit, die zur Sicherung der persönlichen und der gesellschaftlichen Zukunft beitragen.

Ute Hücker
Pressereferentin