Der Friede kommt nicht durch Gewalt

KDFB erfreut über Friedensnobelpreis an Frauenrechtlerinnen

Datum:
Mo. 10. Okt. 2011
Von:
Monika Herkens
Köln, 10.10.2011 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt die Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises an die drei Frauenrechtlerinnen Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul arman außerordentlich.

Ingrid Fischbach, Präsidentin des Frauenbundes, erklärt dazu: „Wir freuen uns, dass mit dieser Auszeichnung das langjährige Friedensengagement von drei mutigen Frauen gewürdigt wird, die sich in ihren Heimatländern Liberia und Jemen trotz vieler Widerstände gewaltfrei, kraftvoll und beharrlich für  Gerechtigkeit und die Stärkung der Rolle von Frauen einsetzen.“

Immer wieder befasst sich der Frauenbund mit Frieden und Gerechtigkeit und fordert die Politik auf, sich für die Einhaltung der Menschenrechte und die Gleichberechtigung von Frauen einzusetzen. Im Jahr 2010 hatte der KDFB über den Deutschen Frauenrat die Bundesregierung aufgefordert, für die Einhaltung der UN-Resolution 1325 Sorge zu tragen. Darin werden Konfliktparteien aufgerufen, die Rechte von Frauen zu schützen und Frauen gleichberechtigt in Friedensverhandlungen und Schlichtungen einzubeziehen.

„Frauenrechte sind Menschenrechte. Die Würde von Frauen muss denselben Stellenwert haben wir die Würde von Männern. Dafür macht sich der Frauenbund stark – in Deutschland und weltweit“, stellt KDFB-Präsidentin Ingrid Fischbach fest. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Frauenrechtlerinnen mache allen Frauen Mut, sich weiterhin in ihren Ländern für die Verbesserung der Lebenssituation, für Chancengleichheit und friedliche Zukunftsperspektiven zu engagieren, so Fischbach.